Hypnose Hamburg Dr. phil. Elmar Basse

Depressive Episode

Es gibt eine ganze Reihe von depressiven Erkrankungen, weshalb man auch vom depressiven Formenkreis spricht. Wichtig ist für die Anwendung von klinischer Hypnose insbesondere die Unterscheidung zwischen verschiedenen sogenannten depressiven Episoden.

Das internationale Diagnose-Handbuch ICD-10 differenziert zwischen einer leichten, einer mittleren und einer schweren depressiven Episode.


Die Kennzeichen depressiver Episoden sind gemäß dem ICD-10 u.a. die gedrückte Stimmung, der Interessenverlust, die Freudlosigkeit und die Antriebsverminderung. Die Betroffenen sind oft schnell ermüdet und die Aufnahme von Aktivitäten fällt ihnen schwer.


Zur depressiven Episode können laut ICD-10 des Weiteren u.a. auch die folgenden Symptome gehören: Konzentrations- und Aufmerksamkeitsmängel, ein vermindertes Selbstwertgefühl, Schuld- und Wertlosigkeitsgefühle, negative Zukunftsgedanken, Suizidgedanken, Schlafstörungen und Appetitstörungen.


Diese Symptome brauchen keineswegs alle aufzutreten, die vorhandenen können auch in ihrer Ausprägung variieren. Sie sollten aber über einen gewissen Zeitraum, laut ICD-10 mindestens 2 Wochen, vorhanden sein.


Wichtig ist in jedem Fall, die Symptome ärztlich abzuklären. Es muss festgestellt werden, in welcher Ausprägung die Symptome vorhanden sind und ob es ggf. Begleit- oder Grunderkrankungen gibt. Ärztlich ist auch einzustufen, welchen Schweregrad die depressive Episode hat.


Die Hypnose kann zur Anwendung kommen, wenn eine leichte depressive Episode vorliegt. Diese leichte Episode ist laut ICD-10 u.a. dadurch gekennzeichnet, dass der betreffende Mensch zwar unter den Symptomen leidet und Schwierigkeiten hat, seine Lebensführung wie gewohnt fortzusetzen, aber seine alltäglichen Aktivitäten nicht vollständig aufgibt.