Hypnose Hamburg Dr. phil. Elmar Basse

Hypnose bei Tic-Störungen

Tic-Störungen kommen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen vor. Sie finden sich meist schon in frühen Jahren, häufig im Grundschulalter beginnend, können aber auch deutlich später einsetzen.

 

Definitorisch gelten als Tics wiederholte Bewegungen, die unwillkürlich und schnell erfolgen, oder auch Lautäußerungen, die plötzlich und ungeplant einsetzen und keinen erkennbaren Zweck verfolgen.

 

Häufige Tics sind Blinzeln, Naserümpfen, Grimassieren, Räuspern, Schniefen oder Zischen. Das sind jedoch nur Beispiele - es gibt die verschiedenartigsten Tics, einfache und komplex strukturierte.

 

In der Behandlung ist es wichtig, die Symptome genau zu erfassen, in ihrer Entstehung einzuordnen und im Gesamtzusammenhang zu sehen, in dem sie beim Betroffenen stehen.

 

Tics gehen mit innerer Spannung einher:

 

Sie werden als kaum vermeidbar erlebt, doch es wird der Versuch unternommen, sie irgendwie zu unterdrücken. Schon das bezeugt den Spannungsdruck.

 

Dieser baut sich schrittweise auf. Meist gibt es eine Vorlaufspannung, einen vorwarnenden Drang, der sich im Innern des Menschen äußert, bis es sich nicht mehr halten lässt. Es ist ein Gefühl, dass etwas herauswill, das man zu kontrollieren versucht, bis es sich Bahn zu brechen beginnt.

 

Daher liegen die Ursachen, aus denen die Tic-Störung entsteht, im inneren Spannungsgeschehen des Menschen. Sosehr er sich bemühen mag, kann er dies nicht kontrollieren, jedenfalls nicht auf bewusstem Wege, oder nur sehr unzureichend.

 

Klinische Hypnose kann ein Weg sein, mit den Kräften des Unbewussten einen Zugang zum Tic zu finden.