Hypnose Hamburg Dr. phil. Elmar Basse

Hypnose bei Angst

Angst ist ein wichtiges Behandlungsgebiet der klinischen Hypnose und Hypnosetherapie. Die Rückführung dient im Rahmen der Hypnosetherapie dazu, Gründe und Ursachen der Angst aufzudecken. Die Tiefenhypnose ist ein Weg, mit dem Unbewussten Kontakt aufzunehmen, um den inneren und äußeren Alarmzustand des Angst-Patienten zu unterbrechen und heilende Suggestionen im Unbewussten zu verankern.

 

Die Angst ist ein sehr verbreitetes Krankheitsbild. Genauer genommen müsste man eigentlich von der Angststörung sprechen. Denn die eine oder andere Angst dürften wohl alle Menschen haben. Behandlungsbedürftig wird sie dann, wenn sie zu übermäßigem Leiden führt, zudem "unangemessen" ist, d.h. einer realen Grundlage entbehrt: Entweder gibt es gar keine Bedrohung oder sie wird in ihrer Intensität überschätzt.

 

Angst und Ängste können starke körperliche Auswirkungen haben: Beschleunigung der Atmung, erhöhter Puls, Herzklopfen, Schweißausbrüche, Schwindel, Zittern an Armen und Beinen oder auch am ganzen Körper sowie Beklemmungsgefühle treten oft auf. Des Weiteren Atembeschwerden, Sprachschwierigkeiten, Hitzewallungen und Mundtrockenheit.

 

Insgesamt handelt es sich um einen psychischen und körperlichen Stresszustand, der sich evolutionär bedingt in sogenannten Flucht-/Angriffssituationen einstellt, der sich aber bei der Angststörung verselbstständigt und chronifiziert hat. Der an Angst leidende Mensch befindet sich in den Tiefen seines Unbewussten in einem permanenten Alarmzustand.

 

Hypnose ist eine therapeutische Methode, mit welcher Ängste behandelt werden können, da sie die Kräfte des Unbewussten aktiviert (zu den Wirkbedingungen siehe: Wirksamkeit von Hypnose).