Hypnose Hamburg Dr. phil. Elmar Basse

Hypnose bei Schlaflosigkeit

Hypnose kann bei der Schlaflosigkeit auf zwei Weisen helfen:

 

Mit der Rückführung kann der Weg zu den tieferen, unbewussten Ursachen gegangen werden, die die Schlaflosigkeit haben entstehen lassen und die sie aufrechterhalten. Auf dem Weg der Tiefenhypnose wird ein schlafähnlicher Zustand entwickelt, in dem die Kräfte des Unbewussten aktiviert werden können, um die Schlaflosigkeit zu beheben.

 

Was sind die Symptome der Schlaflosigkeit? Schlaflosigkeit zählt zu den sogenannten Schlafstörungen, worunter ganz allgemein die Beeinträchtigungen des Schlafes gezählt werden. Zum Beispiel sind ja auch Alpträume oder Schlafwandeln, aber auch das Bettnässen oder Zähneknirschen belastende Störungen, die allerdings während des Schlafes auftreten, wenn sie ihn auch gelegentlich unterbrechen können.


Hinsichtlich der Schlaflosigkeit als solcher kann man grob zwischen der Einschlafstörung (verzögertes Einschlafen), der Durchschlafstörung (der Schlaf wird immer wieder durch Wachphasen unterbrochen) und dem Früherwachen (der Patient erwacht früher, als für seinen Organismus zuträglich ist, und kann dann auch nicht mehr oder nur erschwert einschlafen) unterscheiden. Diese verschiedenen Störungsbilder können isoliert oder auch kombiniert auftreten bzw. sich von Zeit zu Zeit abwechseln.


Schlaflosigkeit hat eine ganze Reihe unangenehmer, belastender Folgen. Nicht allein, dass der Genuss eines tiefen, erholsamen Schlafes ausbleibt. Während der Wachstunden fühlt sich der Patient auch häufig reizbar und ruhelos, Stimmungseintrübungen sind sehr verbreitet, ebenso eine mehr oder minder stark ausgeprägte Müdigkeit sowie Einschränkungen des Leistungsvermögens. Die gesamte Lebensqualität wird immer stärker beeinträchtigt, auch die Funktion des Immunsystems kann herabgesetzt sein, wodurch der Mensch krankheitsanfälliger wird.


Patienten, die an Schlaflosigkeit leiden, weisen eine chronifizierte erhöhte Grundspannung auf: Sie sind in einer Art Dauerstress gefangen, der Organismus kann nicht richtig abschalten. Gerade das wäre für das Eintreten des Schlafes aber notwendig - loslassen, nichts mehr tun, geschehen lassen.


Und dieser Zustand des Geschehen-Lassens ist für die hypnotische Trance ebenfalls kennzeichnend. Der Klient gelangt keineswegs dadurch in eine Hypnose, dass er es "will", genausowenig wie er den Nachtschlaf dadurch erreicht, dass er seinen Willen einsetzt. Vielmehr gelangt man nur in eine Hypnose, indem man sich einem Geschehen überlässt. Doch leichter gesagt als getan. Der Hypnotiseur muss häufig einen beträchtlichen Aufwand leisten, damit der schlaflose Patient in die Trance sinken kann. Diese Rollenverteilung kommt dem Patienten zugute, es ist jetzt der Hypnotiseur, der das für ihn auf neuem Weg zu erreichen sucht, was der Patient aus eigener Kraft bisher vergeblich versucht.


Und der Endeffekt bei vielen Patienten ist: Der chronische Stresszustand wird heruntergefahren. Wenn der innere Stresspegel sinkt, kann der Körper erneut lernen, in einen Schlafzustand hineinzusinken. Auf dem Weg in den künstlichen Schlaf, den die Hypnose letztendlich darstellt, können viele Patienten schrittweise zum natürlichen Schlaf gelangen.