Hypnose Hamburg Dr. phil. Elmar Basse

Hypnose bei Migräne

Eines der wichtigsten Anwendungsfelder von Hypnose ist die Behandlung von Schmerzen. Und eine der verbreitetsten Schmerzerkrankungen ist die Migräne. Die Wirksamkeit von Hypnose zu therapeutischen Zwecken ist in wissenschaftlichen Studien belegt worden (zu den Wirkbedingungen siehe auch die Informationen zur Wirksamkeit von Hypnose sowie die Fragen & Antworten zum Thema Hypnose).

 

In meiner Arbeit kommt es dabei in besonderem Maße auch darauf an, die tiefer liegenden, unbewussten Gründe und Ursachen der Migräne zu erkennen. Denn bei nicht wenigen Menschen kann es tief sitzende Programme und Blockaden geben, die einer Heilung entgegenstehen. Die Bemühungen des bewussten Verstandes und des bewussten Willens drohen dann zu verpuffen.

 

In der Hypnose ist die Rückführung ein Weg, um den Zugang zu den Ursachen der Migräne zu finden und an ihnen zu arbeiten, um eine Heilung zu erreichen.

 

Migräne kann kurz gefasst als eine Form des chronischen Kopfschmerzes verstanden werden, die aber charakteristischerweise anfallsartig auftritt. Meist sind die Schmerzen halbseitig ausgeprägt und pulsierend. Begleitsymptome können u.a. Übelkeit sein, ggf. in Verbindung mit Erbrechen, des Weiteren Appetitlosigkeit, auch eine Licht- und Lärmempfindlichkeit.

 

Wie viele Menschen in Deutschland genau betroffen sind, wird unterschiedlich beziffert. Die Angaben schwanken zwischen zwei und zehn Prozent, mit einem deutlichen Übergewicht aufseiten der Frauen, die ungefähr dreimal so häufig betroffen sind wie Männer.

 

Das anfallsartige Auftreten und die oft sehr große Heftigkeit der Schmerzen können mit Angst vor den Migräneattacken verbunden sein und auch zu depressiven Symptomen führen. Die Lebensqualität kann erheblich beeinträchtigt sein – auch mit bedingt dadurch, dass die medikamentöse Behandlung sich als schwierig erweisen mag. Je stärker die Migräneattacken werden, desto mehr gelangen Schmerztabletten an die Grenzen ihrer Wirksamkeit, werden von den Betroffenen dann häufig immer höher dosiert, bis sie im ungünstigsten Fall auch dann kaum noch gegen die Migräneattacken ankommen.

 

Hier kann sich dann ein beklemmendes Gefühl der Hilflosigkeit ausbreiten. Viele der betroffenen Menschen haben inzwischen schon einen langen Leidensweg hinter sich, der sie von einem Arzt zum anderen, von einem Medikament zum nächsten, von einer relativ niedrigen Dosierung bis hin zur Maximaldosierung geführt hat. Wenn dann trotzdem der überfallartige Migräneanfall auftritt, kann sich der Betroffene als hilf- und wehrloses Opfer fühlen.

 

Gerade hierin zeigt sich aber auch ein fataler Teufelskreis, den die Hypnose durchbrechen soll: Der anfallsartige Schmerz hinterlässt nach seinem Abklingen eine untergründige Erwartungsangst – die Angst, er könne wieder auftreten und vielleicht sogar noch schlimmer werden. Untergründig wappnet sich der Organismus dagegen, indem er eine Art Schutzpanzer aufzubauen versucht. Der Eindringling Migräne soll kein Einfallstor bekommen. Es beginnt der Kampf gegen das Symptom. Dieser Kampf führt aber zu einer immer deutlicher sich ausprägenden permanenten Grundspannung.